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Shifty Shellshock, der Sänger der Nu-Metal-Band Crazy Town, ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Er wurde am 24. Juni 2024 leblos in seinem Haus in Los Angeles gefunden.

Shellshock erlangte weltweite Bekanntheit als Stimme hinter dem Mega-Hit „Butterfly“ aus dem Jahr 2000, der die Charts in zahlreichen Ländern stürmte und Crazy Town an die Spitze des Musikolymps katapultierte. Der Song, der eine einprägsame Mischung aus Rap und Rock darbot, wurde zum Aushängeschild der Band und definierte den Sound einer ganzen Ära.

Die genaue Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben. Der Los Angeles Medical Examiner bestätigte Shellshocks Ableben, weitere Details stehen jedoch noch aus. Der Musiker hinterlässt zwei Söhne.

Shellshocks Leben war geprägt von Höhen und Tiefen. Neben seinen musikalischen Erfolgen kämpfte er jahrelang mit Drogenproblemen. Seine Suchterkrankung thematisierte er öffentlich in Reality-TV-Shows wie „Celebrity Rehab“ und „Sober House“, in denen er versuchte, seine Abhängigkeit zu überwinden.

Trotz der Herausforderungen blieb Shellshock der Musik treu. Nach der vorübergehenden Auflösung von Crazy Town im Jahr 2003 verfolgte er Soloprojekte und arbeitete unter anderem mit dem britischen Produzenten Paul Oakenfold zusammen. 2015 kehrte Crazy Town mit dem Album „The Brimstone Sluggers“ zurück.

In den sozialen Medien häufen sich die Beileidsbekundungen von Fans und Weggefährten. Viele erinnern sich an Shellshocks energiegeladene Bühnenpräsenz und seinen Einfluss auf die Musikszene der frühen 2000er Jahre.

Shifty Shellshocks Tod markiert das Ende einer Ära für viele Fans der Nu-Metal-Bewegung. Sein musikalisches Erbe, insbesondere der zeitlose Hit „Butterfly“, wird jedoch zweifellos weiterleben und Generationen von Musikliebhabern inspirieren.